Ehe- und
Familienbegleitung

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Häufig gestellte Fragen zum KEK-Kurs

Quelle: Yuri Arcurs - Fotolia.com

Mit welchen Methoden wird in dem Kurs gearbeitet?
Sie bekommen durch Kurzvorträge, Rollenspiele und Austausch in der Gruppe verschiedene Gesprächsfertigkeiten vermittelt. Diese können Sie dann im persönlichen Paargespräch für ihre individuellen Themen anwenden. Dabei werden je zwei Paare abwechselnd von einem Trainer begleitet.

Mischen sich die Trainer in unsere Gespräche ein?
Nein. Sie beteiligen sich nicht an Ihrem Gespräch und enthalten sich jeglicher inhaltlicher Wertung. Die Trainer weisen durch verschiedene Interventionen lediglich darauf hin, welches Gesprächsverhalten für Sie im Gespräch mit Ihrem Partner im Moment eher förderlich bzw. eher hinderlich ist.

Wie kann unsere Privatsphäre gewahrt werden?
Ein Großteil der Sitzungen besteht aus Gesprächen, die Sie mit Ihrem Partner führen werden – und zwar unter sich in einem separaten Raum. Von diesen Paargesprächen werden keine Details in die Kursgruppe getragen. Damit jeder sicher sein kann, dass die Vertraulichkeit gewahrt bleibt, werden alle TeilnehmerInnen gebeten, eine Verschwiegenheitserklärung zu unterschreiben. Die Trainer unterliegen selbstverständliche der Schweigepflicht.

Können im Kurs unsere Probleme gelöst werden?
Der Kurs löst nicht die Probleme, die in Ihrer Ehe bestehen. Aber Sie eignen sich Fertigkeiten an, mit deren Hilfe Sie zu einer verbesserten gegenseitigen Verständigung gelangen und ihre Probleme selbst besser meistern können. Bei schwerwiegenden Paarkonflikten oder für Paare mit Trennungsabsichten empfiehlt es sich, eine Eheberatung aufzusuchen.

Kann ich den Kurs auch alleine besuchen?
Bei diesem Kurs handelt es sich um einen Kurs für Paare. Die Teilnahme macht nur Sinn, wenn beide Partner gleichermaßen die Gesprächs- und Problemlösefertigkeiten erlernen und einüben. Nur so kann ausgewogene Offenheit im Gespräch entstehen.

Für welche Leute ist so ein Kurs?
Für jedes Paar - in der Regel Ehe-, aber auch gleichgeschlechtliches oder Geschwisterpaar -, das nachhaltig etwas für die gemeinsame Gesprächskultur tun möchten – sei es präventiv (EPL) oder aufgrund einer langjährigen Beziehungserfahrung (KEK).

Wie alt darf ich sein, um an KEK teilnehmen zu können?
KEK ist für Paare, die in einer längeren Beziehung leben, d.h. bereits mehr als ca. 5 Jahre verheiratet bzw. eine entsprechend lange Zeit beieinander sind. Wer erst jung verheiratet ist oder vor der Hochzeit steht, ist eingeladen einen EPL-Kurs zu besuchen, der ähnlich konzipiert ist und zugleich Themen junger Paare berücksichtigt.

Was ist der Unterschied zwischen KEK und EPL?
Zunächst unterscheiden sich die Kurse in der Beziehungsdauer der Paare. Darüberhinaus unterstützt EPL die jungen Paare präventiv in ihrer Paarkommunikation, während KEK die bereits eingeübte Gesprächskultur eines Paares positiv verändern bzw. vertiefen will. So ist KEK zeitlich und methodisch intensiver als EPL.

Ich habe im Beruf bereits Erfahrung mit Kommunikationsregeln gemacht. Was wird mir hier Neues geboten?
Im Berufsleben geht es oft darum, bestimmte Absichten zu verfolgen, wie z.B. Effektivität. Ein Beziehungsgespräch hingegen wird dann als zufriedenstellend erlebt, wenn man sich selbst und den anderen besser verstehen kann. Das kommunikative Handwerkszeug ist zwar vergleichbar – im Ziel und im Ertrag jedoch unterscheiden sich berufliche und partnerschaftliche Kommunikation erheblich.

 

Hilfen zur besseren Kommunikation gibt es viele. Was ist das besondere an diesem Kurs?
Die Konzeption wird seit 30 Jahren wissenschaftlich begleitet. In den verschiedenen Evaluationen wird die Nachhaltigkeit signifikant bestätigt. Der hohe Praxisanteil (vorwiegend Paargespräche) trägt entscheidend dazu bei. Die zielgerichteten Trainerinterventionen sichern einen hohen Lernerfolg.




Erzbischöfliches Ordinariat München - Fachbereich Partnerschaft-Ehe-Familie-Alleinerziehende
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